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Die verschiedenen Arten von Wohnheimen


           Heute findet man die verschiedensten Arten von Wohnheimen vor. So gibt es zum Beispiel kirchliche und private Jugendwohnheime sowie derartige Unterkünfte mit intensiverer pädagogischer und medizinischer Ausrichtung. Die jeweiligen Angebotsformen aus den Bereichen des Jugendwohnens teilen sich hauptsächlich wie folgt auf:

- Jugendwohnheime, die sozialpädagogisch begleitet werden
- Wohngemeinschaften, ebenfalls mit einer sozialpädagogischen Begleitung
- Außenwohngruppen
- Sozialpädagogisches, begleitetes Einzelwohnen, wie etwa beim Wohnen für junge Mütter und dem Krisenwohnen

Während einige Jugendwohnheime ihr Hauptaugenmerk auf Jugendliche in der Ausbildung gerichtet haben, sind andere zum Beispiel auf junge, behinderte Menschen spezialisiert. Zusätzlich gibt es Wohnheime, die Kinder und Jugendliche im Alter von drei bis 18 Jahren aufnehmen, wenn diese zum Beispiel in Krisensituationen leben, unter erheblichen schulischen Problemen leiden oder aufgrund einer seelischen Störung besondere Unterstützungen benötigen. Viele Wohnheime widmen sich ebenfalls Kindern und Jugendlichen, die erhebliche Schwierigkeiten haben und beispielsweise mit einer Drogenabhängigkeit kämpfen. Somit ist ein Wohnheim nicht zwangsläufig mit einem anderen gleichzusetzen, da diese verschiedene Schwerpunkte besitzen. Jugendwohnheime sind jedoch in der Regel vor allem an junge Menschen zwischen 15 und 27 Jahren gerichtet, die aufgrund ihrer Ausbildung dort leben. Generell findet man in einem Wohnheim speziell ausgebildete Fachkräfte vor, die den Jugendlichen immer gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen.