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Kann jeder ein Jugendwohnheim eröffnen?


           Auch in der heutigen Zeit gibt es immer wieder Menschen, die helfen wollen. So kommt manchmal auch die Idee auf, selbst ein Jugendwohnheim zu eröffnen. Doch das ist nicht so einfach. So müssen zum Beispiel die notwendigen Räumlichkeiten hierfür vorhanden sein. Dazu handelt es sich bei Jugendwohnheimen nicht nur um reine Unterkunftsmöglichkeiten für junge Leute, denn die Jugendlichen werden zum Beispiel ebenfalls sozialpädagogisch betreut. Zusätzlich benötigt man in der Regel einen Kostenträger, denn "nur" durch die Jugendlichen, die dort einmal wohnen werden, finanzieren sich die Jugendwohnheime oftmals nicht. Träger können beispielsweise katholische oder evangelische Kirchen sein oder man wendet sich an das Land. Die Jugendwohnheime fallen hierzulande in den Bereich der Jugendsozialarbeit. Dazu muss ein Jugendwohnheim ebenfalls bestimmte Standards erfüllen, wie zum Beispiel geeignete Unterkünfte mit dementsprechenden Einrichtungen sowie unterschiedliche Betreuungsangebote offerieren und vieles mehr. Ein Jugendwohnheim zu eröffnen, ist mit vielen Hürden verbunden, die genommen werden müssen. Wenn es sich dann noch um speziellere Wohnheime, wie etwa für Drogenabhängige handelt, sind noch weitere Voraussetzungen zu beachten. Oder bei Wohnheimen für Behinderte: Spezielle Therapeuten, Einrichtungsgegenstände und barrierefreie Zugänge sind hier unumgänglich. Auch müssen in jedem Fall die geltenden Gesetze, wie etwa das Heimgesetz, beachtet werden. Es ist also nicht leicht, ein Jugendwohnheim zu eröffnen. Demnach kann dieses Vorhaben auch nicht von jedem umgesetzt werden.