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Unterschiede in der Schweiz und Österreich


           In der Schweiz und in Österreich gibt es in Bezug auf die Jugendwohnheime einige Unterschiede. So ist in der Schweiz oftmals die Genossenschaft Heilsarmee Sozialwerke die betreffende Organisationsform. In Österreich werden die Jugendwohnheime, die sich auf Wohnmöglichkeiten für Auszubildende während ihrer Lehrzeit, eines Schulbesuchs oder auch eines Praktikums spezialisiert haben, in der Regel "Lehrlingswohnheime" genannt. Auch in der Schweiz und Österreich gibt es unterschiedliche Träger für die Jugendwohnheime, wie etwa das Land und der Bund. Dazu gibt es, wie in Deutschland, auch in Österreich und der Schweiz Wohnheime für Kinder und Jugendlichen in speziellen Lebenslagen, für Behinderte und Drogenabhängige sowie vieles mehr. Die Jugendwohnheime dort bieten, je nach Ausrichtung, ebenfalls ein unterschiedlich breit gefächertes Betreuungsangebot. Dazu können sich die Aufnahmebedingungen je nach Jugendwohnheim von denen hierzulande unterscheiden. Wenn also eine Ausbildung beziehungsweise ein Aufenthalt in einem Jugendwohnheim in der Schweiz oder in Österreich angestrebt wird, sollte man sich diesbezüglich rechtzeitig erkundigen. Wer zudem Förderleistungen beantragen möchte, der kann sich dort zum Beispiel ebenfalls an die jeweiligen Arbeitsagenturen wenden. Natürlich ist es aber auch in Österreich oder in der Schweiz möglich, die Unterkunft in einem Jugendwohnheim selbst, zum Beispiel von der Ausbildungsvergütung zu bezahlen oder von den Eltern finanzieren zu lassen.