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Was genau sind Jugendwohnheime?


           Jugendwohnheime richten sich an junge Menschen zwischen 15 bis 27 Jahren, die in einer Ausbildung oder in einem Beruf stehen. Der Umzug in ein Jugendwohnheim wird aus unterschiedlichen Gründen vorgenommen, wie zum Beispiel wenn:

- Im Heimatort kein Ausbildungsplatz gefunden wird
- Eine zu weite Anfahrtstrecke zur Berufsschule und/oder zum Ausbildungsort vorliegt
- Der Unterricht der Berufsschule blockweise besucht wird
- Persönliche Gründe und/oder
- Soziale Gründe vorliegen

Das Wohnungsangebot wird nicht durch die Herkunft, Religion oder Kultur der Jugendlichen beeinflusst. Das Besondere hierbei ist, dass sich das Angebot nicht nur auf eine Unterkunft beschränkt, denn es beinhaltet beispielsweise auch Berufs- und Lebenshilfen sowie attraktive Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Verschiedene Bildungsangebote und individuelle Beratung in sämtlichen Lebenslagen durch pädagogische Mitarbeiter sind ebenfalls integriert. Somit richten sich Jugendwohnheime, wie oftmals geglaubt wird, nicht nur an junge Menschen, die aus persönlichen und/oder sozialen Gründen ihr Elternhaus verlassen. In vielen Fällen ist es so, dass eine Ausbildung im gewünschten Traumjob am Heimatort nicht möglich und die Pendelstrecke viel zu weit ist. Auch in diesen Fällen sind Jugendwohnheime eine sehr gute Alternative. Wichtig ist hier auch, dass die jungen Menschen nicht nur eine günstige Wohnung bekommen, sondern das sie betreut werden, Selbstständigkeit lernen und unter Gleichaltrigen leben.