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Wie finanzieren sich Jugendwohnheime?


           Die verschiedenen Jugendwohnheime werden auf unterschiedliche Arten finanziert. So sind die Träger zum Beispiel die Jugendämter beziehungsweise die Kommunen. Oft gibt es auch Sponsoren, Stiftungen und kirchliche Träger. Dazu kommen natürlich die Entgelte, welche die Jugendlichen selbst oder deren Eltern an die Jugendwohnheime entrichten. Bei benachteiligten und beeinträchtigten jungen Menschen, für die ein erhöhter Betreuungsbedarf notwendig ist, kann ebenfalls über die Jugendhilfe eine Finanzierung beantragt werden. Sodass auch diese Sachlage zur Finanzierung beitragen kann. Bei anfallenden, höheren Renovierungskosten oder Ähnlichem kann beispielsweise auch wieder das Land einspringen oder es wird ein Sponsor gesucht. Oft ist die Finanzierung der Jugendwohnheime nicht leicht, sodass diese sich in der Regel auch immer über eine Spende freuen. Immerhin gilt es, hier hohe Kosten zu begleichen. So müssen zum Beispiel die Betreuer ebenso bezahlt werden, wie Strom, Wasser, Lebensmittel, Ausflüge und Ähnliches. In einigen Fällen kann es sogar sein, dass sich die Unternehmen an den Unterbringungskosten ihrer Auszubildenden beteiligen. Oder die Firmen sind selbst gleichzeitig auch die Träger des Jugendwohnheimes. Eine gute, solide Finanzierung ist für den Fortbestand eines jeden Heimes unerlässlich. Bei größeren Vorhaben, wie etwa Umbaumaßnahmen, können auch größere Spendenaktionen hilfreich sein. Hier wird die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit angeregt, wodurch oftmals einiges für den angedachten guten Zweck gesammelt werden kann.