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Wie lange kann man in einem Jugendwohnheim wohnen und wohin bei einem Rauswurf?


           In einem Jugendwohnheim leben die Bewohner zumeist bis zum Ende Ihrer Ausbildung, dem Praktikum oder dem Blockunterricht. Je nachdem, aus welchem Grund man dort eingezogen ist. Anschließend kann man beispielsweise in den Heimatort, zu den Eltern zurückziehen oder in die erste "richtige" eigene Wohnung umsiedeln, die sich idealerweise in der Nähe des zukünftigen Arbeitgebers befindet. Doch wie auch sonst überall gibt es ebenfalls in Jugendwohnheimen Regeln, die befolgt werden müssen. Verstößt man dagegen, droht der Rauswurf. Und dieser bringt eine Menge Probleme mit sich. Wer das Glück hat, dass sich Freunde oder Verwandte in der Nähe des Ausbildungsortes befinden, kann dort nachfragen, ob diese bereit wären, einen aufzunehmen. Eine andere Variante ist der Umzug in ein Pensionszimmer oder Ähnliches. Allerdings muss dieses bezahlt werden. Wenn weder der Jugendliche das Geld dazu hat, noch die Eltern es sich leisten können oder hierfür nichts ausgeben möchten, dann kann man sein Glück bei der Bahnhofmission suchen. Diese hilft bei akuten Nöten, wie etwa wenn kein Schlafplatz vorhanden oder man hungrig sowie durstig ist. Doch auch bei existenziellen Grundlagen steht die Bahnhofmission jedem zur Hilfe. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn man wohnungslos ist. Dazu vermitteln sie auch Menschen an zuständige Ämter sowie Behörden und leisten viele weitere Hilfestellungen.